Computer-Regulations-Thermografie (CRT)

Bereits antike Ärzte nutzten Temperaturunterschiede der Haut, um Krankheiten zu erkennen. Diesen Ansatz hat die Neurophysiologie inzwischen bestätigt: Jedes innere Organ ist mit einem Hautbezirk verschaltet, der seine Nervenfasern aus demselben Rückenmarksegment bezieht (Viscero-cutaner Reflex).

Über diese vegetative Verknüpfung beeinflussen sich Haut und inneres Organ gegenseitig. Der feingesteuerte Regelkreis des Körpers kann z.B. durch Entzündungen nachhaltig beeinflusst werden. Die Folgen sind gestörte Temperaturmuster auf der Haut.

Um diese messbaren Phänomene für die Diagnostik nutzbar zu machen, wurden Methoden der Wärmemessung entwickelt (Thermografie). Klinisch relevant ist die Methode der Thermo-Regulations-Analyse oder Computer-Regulations-Thermografie (CRT). Bei ihr erfasst ein elektronischer Infrarotsensor die jeweiligen Abstrahlungen an genau definierten Hautarealen des Körpers.

Wir benutzen zur Diagnostik das High-Tech Medizinprodukt thermolytics-3000 aus der Schweiz. Die digitalisierten Messwerte werden über die Computer-Software gesteuert und aufgezeichnet.

Die dynamische Computer-Regulations-Thermografie umfasst eine zweifach Messung vor und nach einer standardisierten Abkühlung. Den dadurch ausgelösten Wärmeverlust reguliert das vegetative Nervensystem ein, indem es die Hautdurchblutung drosselt. Dieser Abkühlungstrick enttarnt jene Hautareale zuverlässig, die über die zuvor beschriebenen Nervenbrücken krankheitsbedingte Störimpulse aus dem Körperinneren empfangen, denn sie reagieren auf den Kältereiz entweder überhaupt nicht oder überschießend. Das pathologisch reagierende Hautareal verweist auf das erkrankte innere Organ oder Organsystem.

Als überaus nützlich hat sich die Thermografie bei der Therapiekontrolle und bei der Prävention erwiesen. Bestimmte Störungen der Wärmeregulation der Haut gehen einer spürbaren Funktionseinschränkung oder Organerkrankung oft Jahre voraus. Diese für den Patienten völlig unschädliche Diagnostik ist daher prädestiniert für eine Vorsorgeuntersuchung. So kann drohenden Gesundheitsproblemen im Vorfeld begegnet werden.

Folgende Bereiche könnten untersucht werden:

-              Ganzkörpermessung

-              Kopf-/Zahn-Messung

-              Mamma-Messung

-              Abdomen-Messung

-              Becken-Messung

-              Rücken-Messung