Der Aderlass

In der heu­ti­gen Schul­me­di­zin wird der Ader­lass haupt­säch­lich bei Ei­sen­spei­cher­krank­hei­ten (z.B. Hä­moch­ro­ma­to­se), bei Stö­run­gen der Blut­zu­sam­men­set­zun­g, er­höh­ter Blut­vis­ko­sität und bei venö­sem Stau ein­ge­setz­t.

Das sind auch für uns die Haupt­in­di­ka­tio­nen. Nach vor­he­ri­ger Blut­bild­kon­trol­le wird dem Pa­ti­en­ten im Ab­stand von ca. 2-4 Wo­chen 50-200 ml Blut ab­ge­nom­men. Der Aderlass bewirkt ei­ne ver­än­der­te Kreis­lauf­si­tua­ti­on, die Fließei­gen­schaft des Blu­tes verbessert sich, der Herz­mus­kel wird entlastet und der Or­ga­nis­mus umgestimmt, was zu einer Aktivierung der Im­mun­ab­wehr führt.