Eisenmangeltherapie

Eisenmangel ist weit verbreitet. Typische Eisenmangelsymptome sind:

  • Angststörungen
  • Burnout
  • Chronische Müdigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Depressive Zustände
  • Schlafstörungen
  • Hormonelle Störungen
  • Haarausfall
  • Nagelbrüchigkeit
  • Nacken- und Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Restless-legs-Syndrom
  • Lebererkrankungen
  • Bauchspeicheldrüsenerkrankungen

Zunächst bestimmen wir das Eisenprofil im Blut und suchen die individuelle Ursache für den Eisenmangel. Ausschlaggebend für die Verordnung einer Eisentherapie ist der Ferritin-Wert, der mit dem Eisenprofil bestimmt wird. Ist eine Therapie mit Eisen indiziert, arbeiten wir mit bewährten Eiseninfusionen, die gut verträglich sind. Eiseninfusionen können bereits innerhalb von vier Wochen den Gesundheitszustand wesentlich verbessern.

 

Wofür benötigt der Körper Eisen?

  • Blutbildung: Eisen ist das zentrale Molekül des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Bei chronischem Eisenmangel kann im Spätstadium die so genannte Blutarmut (Eisenmangelanämie) auftreten.
  • Energie: Die Mitochondrien der Körperzellen benötigen Eisen für den ATP-Stoffwechsel.
  • Grundsubstanz: Die Bildung stabiler Fasern in Haarwurzeln, Nägeln, Haut, Schleimhäuten und Knochen benötigt Eisen.
  • Hormonbildung: Zahlreiche Hormone, Cortisol, Dopamin, Melatonin, das „Glückshormon" Serotonin, Schilddrüsen- und Geschlechtshormone sind auf ausreichende Eisenvorräte angewiesen.
  • Immunsystem: Ohne eine ausreichende Eisenversorgung ist k eine optimale Immunkompetenz möglich, Infektionen und Allergien können sich bei Eisenmangel häufen.
  • Magen-Darm-Trakt: Die Säureproduktion und die Stabilität der Schleimhaut (Säureschutz) sind von einer guten Eisenversorgung abhängig.
  • Myoglobinbildung: Das eisenhaltige Protein ist verantwortlich für den optimalen Sauerstofftransport in der Muskulatur.