Pflanzliche Arzneimittel werden häufig als Alternative zu herkömmlichen Arzneimitteln eingesetzt. In der Hausarztsprechstunde des ARD Buffets beantwortet Dr. König Fragen der Zuschauer.
Es geht u.a. um:

Sie schmecken gewöhnungsbedürftig, sind jedoch wichtig für die richtige Funktion des Körpers: die Bitterstoffe. Im Dezember war Dr. König zu Gast beim ARD Buffet und sprach im Namen der Praxis Dr. König und Kollegen über die natürliche Wirkung von Bitterstoffen.

Was bewirken Bitterstoffe und worin sind sie enthalten?

Schon unsere Großeltern wussten, dass ein Magenbitter nach dem Essen der Verdauung gut tut. Denn Bitterstoffe regen die Verdauung zuverlässig an und sorgen dafür, dass sie unterstützt wird. Sie steigern so das Wohlbefinden nach dem Essen und unsere gesamte Magen-Darm-Gesundheit.

Bitterstoffe stecken in vielen Gemüse- und Obstsorten wie Radicchio, Grapefruit, Ingwer uvm. Auch wenn der bittere Geschmack durch die Lebensmittelindustrie nach und nach herausgezüchtet wurde, ist er für viele noch gewöhnungsbedürftig. Inzwischen können Bitterstoffe auch als Tropfen eingenommen oder alternativ als Kräutertee getrunken werden. Auch hier gibt es eine große Auswahl, wie z.B. Löwenzahnwurzel, Fenchel, Enzian usw. in den Alltag integrieren mit Gewöhnung, schmackhafter machen.

Erfahren Sie mehr über Bitterstoffe und ihre Wirkung und schauen Sie sich den Beitrag in der ARD Mediathek an:

https://www.ardmediathek.de/video/ard-buffet/gewuerze-fuer-eine-gute-verdauung/das-erste/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE1ODU1MDg

Gerade in der jetzigen Zeit ist ein intaktes und gestärktes Immunsystem wichtiger denn je!

Sonnenstrahlen zum Beispiel kurbeln die Vitamin D Produktion an. Ein hoher Vitamin D Spiegel ist wichtig für ein funktionierendes Immunsystem und wirkt sich positiv auf das Gemüt, den Knochenstoffwechsel und auf das Wachstum von Haaren und Nägel aus. Leider reicht in der jetzigen Zeit die natürliche Sonneneinstrahlung nicht aus, um einen ausreichenden Puffer für Erkältungen oder virale Infekte anzulegen.

In der Winterzeit ist es schwierig, über eine gesunde und ausgewogene Ernährung alle wichtigen Bestandteilen dem Immunsystem zuzuführen. Leider kommt noch erschwerend hinzu, dass die Qualität unserer Nahrungsmittel deutlich nachgelassen hat und viele Vitalstoffe nicht mehr in ausreichender Menge in unserer Nahrung vorzufinden sind. Auf eine ergänzende Zufuhr von Vitalstoffen in Form von Vitaminen, Spurenelemente, Enzyme und Aminosäuren ist daher unser Körper angewiesen.

Wir bieten bei uns in der Praxis ganz unterschiedliche Infusionen an, um dem Immunsystem all die Nährstoffe zu geben, die es benötigt, um es zu stärken und es gerade jetzt in der kalten Jahreszeit vorbereitet ist. Um herauszufinden, was dem Körper fehlt, wird ein Blutbild gemacht. Dies ist der Anhaltspunkt für jede Infusion und weitere Therapie. Der Arzt legt anhand der Blutergebnisses eine Infusionsserie fest.

Es gibt ganz unterschiedliche Arten von Infusionen, die wir bei uns in der Praxis anbieten. Einige davon möchten wir kurz vorstellen:

Vitalstofftherapie

Unser Körper benötigt Vitalstoffe in optimaler und ausreichender Menge um gesund, vital und leistungsfähig zu sein und zu bleiben. Dazu gehören Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme, Spurenelemente, Aminosäuren und Fettsäuren.

Spezifische Medikamentenkombinationen aus Vitalstoffen wurden von unserer Praxis entwickelt. Diese wirken aufbauend und regenerierend. Sie können therapiebedingte Nebenwirkungen mildern und die körpereigenen Heilkräfte stärken.

Eine regelrechte Immun Booster Infusion wäre zum Beispiel verschiedene Multivitamine wie Vitamin C, Vitamin B 12 + B6 und Folsäure.

Procain Basen Infusion

Bei dieser Infusion wird bewirkt, dass Schmerzen reduziert, das Allgemeinbefinden verbessert und Säuren abgebaut werden. Zusätzlich dazu wird beobachtet, dass entzündungshemmende und ausgleichende Effekte erzielt werden.

Eiseninfusion bei Eisenmangel

Das Eisenprofil wird im Blut bestimmt. Der Ferritin-Wert ist ausschlaggebend, ob eine Eisentherapie benötigt wird. Liegt ein Eisenmangel vor, wird bei uns in der Praxis mit Eiseninfusionen gearbeitet, die gut verträglich sind und innerhalb weniger Wochen den Gesundheitszustand deutlich verbessern.

Eisen wird im Körper für folgende Vorgänge benötigt:

Chelat Therapie

Die Chelat Therapie wird bei Schwermetallentgiftung und bei der Behandlung von Gefäßverkalkungen eingesetzt und ist dafür hervorragend geeignet.

Die Chelat Therapie findet aber auch bei weiteren Indikationen Anwendung, wie:

Im Vorfeld einer Schwermetallausleistung findet in der Regel eine Schwermetalltestung statt und anhand dieses Befundes wird die genaue Anzahl der Infusionen definiert.

Dauer und Regelmäßigkeit

Die Dauer einer Infusion hängt von vielen verschieden Faktoren ab. Es kommt darauf an, welche und wie viele Infusionen verabreicht werden. Da jeder Mensch unterschiedlich ist und unterschiedlich empfindet, werden auch die Infusionen unterschiedlich vertragen. Bei dem einen kann sie schneller verabreicht werden wie beim anderen. In der Regel dauern die Infusionen 30-60 Minuten, sie können jedoch auch länger dauern.

Die Regelmäßigkeit einer Infusion wird vom Arzt festgelegt, bei Fragen hierzu stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

Sie können uns auch jederzeit eine E-Mail schreiben unter [email protected]. Telefonisch sind wir für Sie erreichbar unter 07221-973710.

Dr. König als Experte bei der Eternal Beauty Self Care Week 2021

Das Eternal Beauty Magazin veranstaltete dieses Jahr die erste Eternal Beauty Self Care Week und hat Gesundheits- und Schönheits-Experten aus allen Bereichen eingeladen, ihre Erfahrungen in einem Video-Beitrag zu teilen. Eternal Beauty gehört zur Süddeutschen Zeitung und behandelt vor allen „neue Methoden und wissenschaftliche Erkenntnisse zur Körperbehandlung“. Dr. med. Harry F. König beschäftigt sich in seinem Beitrag mit naturidentischen Hormonen und wie sie im fortschreitenden Alter eingesetzt werden können. Außerdem widmet er sich dem Thema „Therapie mit CBD“ und erklärt die Grundlagen dieser neuartigen Behandlungsmethode.

 

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Alle Jahre wieder bricht die Weihnachtszeit ganz unverhofft über uns herein und bevor wir uns versehen, ist der 1. Advent! Doch so besinnlich die Weihnachtstage auch sein können, die Vorbereitungen bringen den einen oder anderen an den Rande seiner Nerven. Denn was wäre Weihnachten ohne Geschenke, einem schönen Weihnachtsessen, Dekoration und regelmäßigen Besuchen des Weihnachtsmarktes? Und so versuchen wir all die organisatorischen Aufgaben und Weihnachtsfeiern unter einen Hut zu bringen, sodass wir fast schon vergessen die Zeit auszukosten.

 

Der Vorweihnachtsstress ist ganz real und auch wenn er irgendwann vorbeigeht, sollten Sie während der Zeit besonders auf sich achten! Denn Stress kann auch in der Vorweihnachtszeit krank machen und Ihr Immunsystem schwächen. Gerade in einer Zeit, in der wir hochansteckenden Viren ausgesetzt sind, sollten Sie versuchen, sich so gut es geht zu schützen. Hören Sie auf die Stress-Anzeichen Ihres Körpers!

 

Anzeichen für Stress

Schalten Sie einen Gang zurück, wenn Sie folgende Stresssymptome feststellen:

Magenbeschwerden

Haben Sie häufiger Magenschmerzen als früher oder fühlen Sie sich immer wieder unwohl? Ihr Magen kann empfindlich auf Stress reagieren, nehmen Sie seine Signale ernst.

Zähneknirschen

Wenn Sie bemerken, dass Ihr Kiefer morgens verspannt ist oder ihre Zähne weh tun, dann knirschen Sie wahrscheinlich mit den Zähnen. Ihr Körper versucht damit den Stress nachts zu verarbeiten, Zähneknirschen kann aber fatale Folgen haben und Ihre Zähne kaputt machen!

Kreislaufbeschwerden

Wird Ihnen häufiger mal schwindelig oder müssen Sie sich mehr ausruhen als früher? Auch das kann auf Stress zurückgeführt werden. Gönne sie sich ausgiebigere Pausen!

Abgeschlagenheit

Stress kann bewirken, dass Sie dauerhaft müde sind und sich abgeschlagen fühlen. Nehmen Sie dies als Warnsignal wahr und sorgen Sie für einen Ausgleich!

Kopfschmerzen

Gerade für Kopfschmerzen ist Stress ein häufiger Auslöser. Versuchen Sie nicht, sich mit Schmerzmitteln vollzupumpen, sondern gleichen Sie sich mit Ruhe wieder aus.

Verspannungen

Auch unsere Muskeln reagieren auf Stress und so können Sie z.B. besonders im Nacken verspannter sein als sonst. Diese Verspannungen können wiederum Kopfschmerzen auslösen. Entspannen Sie Ihre Muskeln mit Entspannungstechniken, gehen Sie in die Sauna oder gönnen Sie sich eine Massage!

Schlafstörungen

Besonders problematisch wird es, wenn Sie vor Stress keinen Schlaf mehr finden, denn dann kann der Körper sich nicht mehr so regenerieren, wie er es sollte. Versuchen Sie, ab zwei Stunden vor dem Schlafengehen nicht mehr zu arbeiten und integrieren Sie eine Abendroutine, die Sie runterbringt. Dazu können z.B. Abendspaziergänge, beruhigende Kräutertees oder das Lesen eines entspannenden Buches gehören.

Gereiztheit

Unter diesem Anzeichen für Stress leiden insbesondere auch Ihre Mitmenschen. Sie reagieren vermehrt mit Gereiztheit auf einfache Fragen? Dann ist es Zeit, tief durchzuatmen und eine Pause zu machen. Entspannen Sie sich mit Yoga oder Meditation. Auch ein duftendes Schaumbad kann Sie wieder ausgleichen.

Konzentrationsstörungen

Stress kann auch dafür sorgen, dass Sie sich nicht mehr lange auf eine Sache konzentrieren können und besonders unfokussiert sind. Das wiederum kann dazu führen, dass Sie weniger schaffen und der Teufelskreis beginnt. Versuchen Sie sich zu strukturieren und vermeiden Sie Multitasking. In der Regel werden Aufgaben schneller und effizienter erledigt, wenn man sich auf eine Sache konzentriert und das Stresslevel wird reduziert.

Unsere 5 Tipps gegen Stress

Im besten Fall treten die Stresssymptome bei Ihnen gar nicht erst auf, indem Sie sich einen angemessenen Ausgleich schaffen. Mit den folgenden Tipps können Sie Stress abbauen und körperliche Beschwerden vermeiden:

1. Treiben Sie ausreichend Sport

Bewegung und Sport sind der Klassiker, um Stresshormone abzubauen. Achten Sie darauf, zwei bis dreimal die Woche Ihren Kopf beim Trainieren abzuschalten. Wenn Sie nicht gerne Sport treiben oder es aus gesundheitlichen Gründen nicht können, dann machen Sie doch stattdessen lange Spaziergänge.

Brauchen Sie eine Beratung zum Thema Sport oder einen Trainingsplan? Wir unterstützen Sie, nehmen Sie einfach Kontakt auf!

2. Ernähren Sie sich ausgewogen

Unsere Ernährung nimmt ebenfalls einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Verfügt der Körper nicht über die richtigen Nährstoffe, kann er nicht mehr richtig arbeiten. Vermeiden Sie also Fastfood und achten Sie auf die richtige Balance!

Sind Sie sich nicht sicher, ob Sie sich bereits gesund ernähren oder brauchen Sie Unterstützung? Gerne bieten wir Ihnen eine Ernährungsberatung an.

3. Schlafen Sie ausreichend

Auch wenn Sie viel schaffen wollen, nützt es nichts, dafür immer wieder auf Schlaf zu verzichten. Schlafen Sie in einer ruhigen Umgebung und gönnen Sie Ihrem Körper die Erholungszeit. Dann starten Sie auch wieder fit und mit Elan in den neuen Tag.

4. Nutzen Sie Ihre Freizeit

Wenn Sie Freizeit haben, dann nutzen Sie sie, um einen Ausgleich zu schaffen. Unternehmen Sie etwas Schönes, was Sie nicht stresst und denken Sie für eine Weile mal an etwas anderes als Ihre To-do-Liste.

5. Entspannen Sie sich bewusst.

Sich auf Knopfdruck zu entspannen ist nicht so einfach, doch mit den richtigen Techniken können Sie lernen, wie Sie Entspannungsphasen ganz unkompliziert in Ihren Alltag integrieren können. Unsere Stress-Expertin Frau Belinova hilft Ihnen gerne mit den richtigen Entspannungstechniken weiter!

Katerina Belinova

Ihre Expertin für Stress in Baden-Baden:

  • Stressmanagement (Entspannungstechniken / Gesprächstherapie)
  • Sportmedizinische Leistungsdiagnostik, biologische Sportmedizin
  • Gewichtsmanagement (Ernährungsberatung / Trainingssteuerung / Coaching)

Leidet man unter regelmäßigem Schnupfen, brennenden Augen und sogar Asthma, kann unter Umständen eine Pollenallergie der Grund sein. In diesem Artikel erfahren Sie, was eigentlich Heuschnupfen auslöst, welche Beschwerden und Symptome typisch für Heuschnupfen sind und wie sich diese behandeln und vermeiden lassen. Hierfür haben wir die elf besten Tipps gegen Heuschnupfen für Sie zusammengestellt.

Was ist eigentlich Heuschnupfen?

Unter Heuschnupfen versteht man eine Überempfindlichkeitsreaktion des Körpers gegen Pollen von Gräsern, Getreide, Sträuchern und Bäumen. Durch Insekten oder mit dem Wind werden diese Pollen von einer Pflanze zur nächsten transportiert. Fliegen die Pollen im Wind, können sie sich schnell verbreiten und zu allergischen Reaktionen führen. Aus diesem Grund bezeichnet man Heuschnupfen auch als Pollenallergie. Diese gilt als häufigste allergische Erkrankung. Allein in Deutschland sind etwa 13 Millionen Menschen von einer Pollenallergie betroffen.

Welche Symptome sind typisch bei Heuschnupfen?

Wenn die Pollen auf die Schleimhäute in der Nase oder den Augen geraten, führt dies zu einer Immunreaktion bei Allergikern. Folgende Symptome können dann bei einer Pollenallergie auftreten:

Wann ist Pollensaison?

Besonders häufig sind Pollen von Februar bis Oktober unterwegs. Während der Pollenflugsaison haben es Allergiker sehr schwer, den Kontakt mit den Allergenen zu vermeiden, da Pollen von Gräsern und Bäumen kilometerweit fliegen können.

Beispiel Birkenpollen:

Besonders stark ist die Belastung für Allergiker im Monat April, reicht aber häufig bis in den Mai hinein.

Wann sind die Pollen besonders aktiv?

Generell lassen sich in ländlichen Gebieten in den frühen Morgenstunden zwischen 4 und 6 Uhr besonders hohe Konzentrationen an Pollen nachweisen. Sehr günstig für Allergiker sind hingegen die Abendstunden zwischen 18 Uhr und Mitternacht. In städtischen Gebieten ist der Pollenflug dagegen in den Abendstunden besonders ausgeprägt, während die Konzentration an Pollen in den Morgenstunden zwischen 6 und 8 Uhr vergleichsweise niedrig ausfällt.

Diagnose bei Heuschnupfen? Was macht der Arzt?

Hat man den Verdacht, unter einer Allergie zu leiden, sollte man auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, um eine genaue Diagnose zu erhalten. Erst wenn man klären konnte, ob wirklich eine Allergie der Grund für die Beschwerden ist und wodurch diese ausgelöst wird, kann eine effektive Behandlung eingeleitet werden. Dabei sollte man auch leichte Beschwerden, die immer wieder auftreten, ernst nehmen. Schließlich kann sich eine Allergie nach und nach verschlimmern, sofern keine Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Behandlung und Therapie bei Heuschnupfen

Treten allergische Symptome auf, werden diese in der Regel mit speziellen Medikamenten behandelt. Dies reduziert den Leidensdruck des Patienten und wirkt einer Verschlimmerung der Symptome entgegen. Auf diese Weise lässt sich jedoch nur eine kurzfristige Besserung der Symptome erreichen; eine ursächliche Behandlung ersetzt die Gabe von Medikamenten nicht. Daher ist mit dem behandelnden Arzt zu klären, ob für die jeweilige Allergie eine Therapie zur Behandlung der Ursachen möglich ist.

Antihistaminika – Schwächung des körpereigenen Histamins

Der Körper schüttet bei einem Heuschnupfen-Patient verstärkt Histamin aus. Dies führt zu den genannten allergischen Symptomen. Antihistaminika schwächen die Wirkung des körpereigenen Histamins ab oder können diese sogar ganz aufheben. Mit diesen Medikamenten kann sich das freigesetzte Histamin nur abgeschwächt an Rezeptoren binden, was zu einer Reduzierung der allergischen Symptome führt.

Zwar handelt es sich bei Antihistaminika nach wie vor um die Medikamente gegen Heuschnupfen, die am häufigsten verabreicht werden; sie bringen jedoch häufig Nebenwirkungen mit sich. Eine dieser Nebenwirkungen ist Müdigkeit bzw. Schläfrigkeit. Diese Nebenwirkung ist vor allem bei der ersten Generation von Antihistaminika zu beobachten. Weitere Nebenwirkungen von Antihistaminika können Schwindelgefühle, Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit sein.

Nasensprays und Nasenspülungen

Sollte die Nase zugeschwollen sein, können abschwellende Nasensprays schnelle Hilfe bei Heuschnupfen bieten. Wichtig ist jedoch, dass sie maximal eine Woche lang angewendet werden, denn andernfalls können die Nasenschleimhäute austrocknen, was zu einer Verschlimmerung der allergischen Reaktionen führen kann.

Durch eine Spülung der Nase mithilfe einer Nasendusche lassen sich allergische Beschwerden in manchen Fällen deutlich lindern. Zu erhalten ist eine solche Nasendusche in Apotheken oder Drogeriemärkten.

Kortison stark entzündungshemmende Wirkung

Bei Kortison handelt es sich um ein körpereigenes Hormon, das viele Aufgaben im menschlichen Körper zu erfüllen hat. Eine wesentliche Eigenschaft von Kortison ist die stark entzündungshemmende Wirkung. Aufgrund der starken Wirksamkeit sowie den möglichen Nebenwirkungen wird Kortison jedoch in der Regel nur bei starkem Heuschnupfen verwendet.

Weniger Allergiesymptome durch eine Hyposensibilisierung

Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem im Falle von Kontakt mit bestimmten Substanzen, den Allergenen, über. Eine Behandlung dieser Überreaktion ist durch eine Hyposensibilisierung möglich. Hierunter ist eine spezifische Immuntherapie zu verstehen, die etwa drei Jahre lang dauert. Insbesondere bei Heuschnupfen bietet diese Therapiemöglichkeiten gute Erfolgsaussichten.

Zwar lässt sich hierdurch die Sensibilisierung für das auslösende Allergen nicht beseitigen; das Immunsystem lernt im Laufe der Therapie jedoch, dass die jeweiligen Substanzen keine Gefahr bedeuten. Dadurch bleiben überschießende Abwehrreaktionen aus, die sich bei Betroffenen als allergische Beschwerden bemerkbar gemacht haben. Da die Allergiesymptome nach erfolgreicher Hyposensibilisierung nur noch schwächer oder gar nicht mehr auftreten, werden weniger antiallergische Medikamente benötigt.

Die besten elf Tipps bei Heuschnupfen

Folgend haben wir die besten elf Tipps für Heuschnupfen-Geplagte zusammengefasst. Wenn Sie diese Tipps beherzigen und konsequent umsetzen, können Sie die Belastung durch Pollen deutlich reduzieren.

Tipp 1: Stoßzeiten der Pollen vermeiden

Um die Belastung für den Körper so gering wie möglich zu halten, sollte man mittags und nachmittags die Türen und Fenster im Büro, der Wohnung oder im Auto geschlossen halten. Während dieser Zeit befinden sich für gewöhnlich die meisten Pollen in der Luft. Übrigens sind die unteren Etagen eines Gebäudes grundsätzlich weniger mit Pollen belastet als die oberen Stockwerke.

Tipp 2: Regelmäßiges Lüften nicht vergessen

Regelmäßiger Luftaustausch in der Wohnung führt man in städtischen Regionen am besten morgens zwischen 6 und 8 Uhr durch. In ländlichen Gebieten wartet man hingegen bis nach 19 Uhr. Kurzes Stoßlüften ist dabei besser als die Fenster lange in Kippstellung zu halten.

Tipp 3: Pollenschutzgitter und Pollenfilter

Abhilfe gegen ein Übermaß an Pollen in der Wohnung können Pollenschutzgitter bringen, die man vor den Fenstern montiert. Klimaanlagen hingegen lassen sich mit speziellen Pollenfiltern ausrüsten.

Tipp 4: Achtung beim Kleiderwechsel

Während der Pollensaison wechselt man die Kleidung am besten nicht im Schlafzimmer. Auf diese Weise vermeidet man, dass sich hier Blütenstaub verteilt. Legen Sie Kleidung, die mit Pollen belastet ist, daher am besten außerhalb des Schlafzimmers ab, um in der Nacht möglichst wenig von allergischen Symptomen betroffen zu sein.

Tipp 5: Haare waschen und bürsten

Vor dem Zubettgehen wäscht und bürstet man am besten die Haare. So befreit man sie von Pollen und vermeidet, dass Blütenstaub ins Schlafzimmer gelangt. Wenn es möglich ist, schläft man während der akuten Pollenflugzeit bei geschlossenen Fenstern.

Tipp 6: Regelmäßig Bettwäsche wechseln

Während die Pollen so richtig aktiv sind, sollte man darauf achten, häufiger als sonst die Bettwäsche zu wechseln. Frisch gewaschene Wäsche trocknet man am besten ausschließlich in Innenräumen. Damit schützt man sie vor festsetzenden Pollenkörnern.

Tipp 7: Regelmäßiges Staubsaugen beachten

Auch die Bodenhygiene sollten Sie als Allergiker nicht unterschätzen. Saugen Sie daher möglichst regelmäßig Staub und verwenden Sie einen Staubsauger, der über einen speziellen Feinstaubfilter verfügt. Mittlerweile werden Staubsauger speziell für Allergiker angeboten. Diese verfügen über ein versiegeltes Gehäuse, das ein Austreten von Blütenstaub unmöglich macht. Die Filtertüte sollten Sie etwa alle 14 Tage auswechseln.

Tipp 8: Über den Pollenflug informieren

Über die aktuelle Pollenflug-Situation kann man sich beispielsweise in Tageszeitungen informieren. Besonders aktuell sind hierbei Angaben im Internet. Verschiedene Webseiten bieten diesen Service kostenfrei an.

Tipp 9: Anstrengende Tätigkeiten bei Pollenflug vermeiden

Im Idealfall hält man sich in der Zeit, in welcher der Pollenflug besonders intensiv ist, möglichst wenig im Freien auf. Sie sollten dort insbesondere anstrengende Betätigungen und Sport vermeiden, denn durch die kräftigere Atmung werden mehr Pollen in die Luftwege gelangen.

Tipp 10: Zeit nach dem Regen nutzen

Wenn es regnet und unmittelbar nach einem Regenschauer sind nur vergleichsweise wenige Pollenkörner in der Luft. Nun ist für Heuschnupfen-Geplagte die beste Zeit für Spaziergänge gekommen.

Tipp 11: Gartenpflanzen unter die Lupe nehmen

Vermeiden Sie es, Pflanzen in Ihrem Garten zu ziehen, auf die Sie allergisch reagieren. Achten Sie als Pollenallergiker vor allem auf Birke, Haselnuss und Erle.

Fazit: Die Veranlagung zu Heuschnupfen ist leider bis heute nicht heilbar. Es gibt jedoch Mittel und Möglichkeiten, um den Leidensdruck so gering wie möglich zu halten. Wir wünschen Ihnen, dass Ihnen unsere elf Tipps Erleichterung verschaffen. Wenn alles nichts hilft und alle Ratschläge einfach nicht fruchten wollen, sollten Sie sich in jedem Fall an einen Arzt wenden. Unter Umständen gibt es ein verschreibungspflichtiges Mittel, das Ihnen in Ihrem Fall Abhilfe schaffen kann.

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